Der Fokus wird - mal wieder - auf den Nahen Osten gelegt. Sicherlich scheinen nur noch wenige Menschen wirklich zutiefst berührt von dem, was in dem genannten Teil der Welt geschieht. Zu viel Reizüberflutung findet durch die fortwährenden Berichterstattungen über teils blutige Kämpfe in den dortigen Ländern statt. Wer soll da wirklich noch ehrlich mitfühlen können?
Es ist enttäuschend, dass dieser Planet offensichtlich von so viel Schrecklichem geprägt ist, dass es einfach nur noch hingenommen werden kann. Blutbäder scheinen keine Ausnahme zu sein, sondern so normal wie das alltägliche Zähne putzen. Man hat sich schon fast an den Gedanken gewöhnt, dass es die harmonische Welt wohl einfach nicht geben wird. Eine traurige Feststelltung, wobei Denker, welche in der Tradition des Liberalismus stehen, mit Sicherheit an dem Gedanken des Fortschritts im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens auf globaler Ebene festhalten. Und wenn es nur ein Funke Optimismus ist - die Welt erscheint weniger dunkel. Nun, dieser ewige Frieden, für dessen Erreichen der Philosoph Immanuel Kant bereits im 18. Jahrhundert ausführliche Überlegungen präsentierte, wurde leider bis heute nicht erreicht. Offensichlich. So einfach, so verständlich liberales Gedankengut auch sein mag.
Es ist enttäuschend, dass dieser Planet offensichtlich von so viel Schrecklichem geprägt ist, dass es einfach nur noch hingenommen werden kann. Blutbäder scheinen keine Ausnahme zu sein, sondern so normal wie das alltägliche Zähne putzen. Man hat sich schon fast an den Gedanken gewöhnt, dass es die harmonische Welt wohl einfach nicht geben wird. Eine traurige Feststelltung, wobei Denker, welche in der Tradition des Liberalismus stehen, mit Sicherheit an dem Gedanken des Fortschritts im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens auf globaler Ebene festhalten. Und wenn es nur ein Funke Optimismus ist - die Welt erscheint weniger dunkel. Nun, dieser ewige Frieden, für dessen Erreichen der Philosoph Immanuel Kant bereits im 18. Jahrhundert ausführliche Überlegungen präsentierte, wurde leider bis heute nicht erreicht. Offensichlich. So einfach, so verständlich liberales Gedankengut auch sein mag.
Doch wo ist nur der Knackpunkt? Die Zahl internationaler Institutionen/Organisationen nimmt stetig zu, das Zusammenleben auf globaler Eben ist - so mag man sagen - schon fast bis ins Äußerste geregelt und festgeschrieben. Menschenrechten kommt eine besondere Bedeutung zu und es wird viel Wert darauf gelegt, Streitereien, welche nun wirklich menschlich sind, auf einer konstruktiven und somit unbewaffneten Ebene zu lösen und gemeinsam die Welt zu gestalten (die Harmonie lässt sich wohl in diesem Satz nicht verbergen). Doch warum funktioniert die Welt denn um Himmels Willen nicht nach dieser Idee, diesem Schema? Das Problem muss tiefer liegen: fehlt etwa der Verstand? Das Reflektieren? Das Vorausschauen? Gar die Moral, bzw. gewisse Werte?
Es gibt immer noch Länder, welche ihren eigenen Weg gehen und das tun, was sie für richtig befinden, auch wenn das so rein gar nicht mit den Ansichten anderer übereinstimmt. Im Nahen Osten ist die Lage buchstäblich explodiert. Eine aus dem Gazastreifen von den Hamas abgefeuerte Rakete ist nahe Jerusalem eingeschlagen - auch Tel Aviv blieb nicht verschont - und Israel ist der Kragen geplatzt. So betrachtet: wer kann es dem Land verübeln? Niemand, denn diese Reaktion ist nur natürlich und soll die eigene Sicherheit durch einen Gegenschlag wahren. Als Zielscheibe dastehen und zuschauen, was wohl noch alles geschieht, das wäre unverständlich. Doch die Situation ist kritischer als man denken mag, jeder Schritt könnte ein falscher sein und eine noch größere Katastrophe auslösen, wovon nicht nur zwei Parteien betroffen sein könnten, sondern unter Umständen die ganze Welt. Denn irgendwie hängen alle Länder mehr oder minder in anderen Streitigkeiten mit drin, so komisch es sich auch anhören mag. Unruhe möchte niemand und wenn es dabei nur darum geht, sich Vorteile durch die Schlichtung einer bestimmten Situation, beziehungsweise den allgemeinen Frieden zwsichen Staaten, zu verschaffen.
Die Lage in Nahost ist kurz davor, aus dem Ruder zu laufen - nein, das tut sie vermutlich bereits schon. Israelische Streitkräfte bereiten eine Bodenoffensive in Gaza vor. 75.000 Reservisten sollen es sein. Schwere Geschütze werden, im wahrsten Sinne des Wortes, aufgefahren und symbolisieren wohl genau das, was sich kaum jemand ausmalen möchte: ein Blutbad. Ein Blutbad? Natürlich nichts Neues, aber ein solch drastisches Vorgehen Israels hätte niemand erwartet. Damit wird die Situation verschärft und ein wirklicher Kriegsausbruch steht bevor. Zu pessimistisch? Ich denke nicht. Doch es kommt die Frage auf, ob das Handeln Israels wirklich das richtige ist. Was verspricht sich das Land von einem Militärschlag sochen Ausmaßes? Aber Gegenfrage: was stellt eine gute Alternative dar? Das Land hat das Recht auf Selbstverteidigung, aber sollte nicht jeder in dieser Zeit mit gutem Beispiel vorangehen und versuchen, Konflikte unbewaffnet zu lösen? Wahrscheinlich ist dies einfach keine Option, wenn der Gegenüber die Worte "friedlich" und "diplomatisch" nicht verstehen will - oder auch nicht kann. Einmischen tun sich nun auch noch Ägypten und die Türkei, jedoch in einer Form, welche einem den Atem stocken lässt. Sie stellen sich gegen Israels und hinter die Hamas. Was ist nur los auf internationaler Ebene? Und ganz nebenbei: diese Einstellung der Türkei wird mit Sicherheit wieder einmal erneute Spannungen mit Deutschland hervorrufen.
Staaten mischen sich ein, die Meinungen gehen drastisch auseinander. Was tun? Was nicht tun? Wie den Konflikt, gar den drohenden Krieg verhinden? Und wie, ja wie kann vermieden werden, dass unter Umständen (hoffentlich ist dies meinerseits sehr pessimistisch gedacht) zwei Fronten von Ländern aufeinenader prallen, Länder, welche hinter den jeweiligen Sympathisanten stehen? Ein globaler Ausnahmezustand. Hoffentlich nicht.
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