So manches Mal fragt man sich, was in den Köpfen der Republikaner vorgeht (vorsicht, natürlich ist auch Nachfolgendes nicht frei von Subjektivität). Die Gesundheitsreform, so mühsam von Obama auf den Weg gebracht, ist irgendwie nicht wichtig, Abtreibungen sollen verboten werden und wenn es Hart auf Hart kommt, dann "dürfen" amerikanische Truppen auch wieder in den Irak. Die Aussichten sind, bzw. wären, heiter.
Es gibt einen Schlagabtausch nach dem anderen, ein TV-Duell folgt dem nächsten. Amerika scheint gespalten, auch wenn in den deutsche Medien überwiegend berichtet wird, dass Obama einen überdeutlichen Vorsprung habe. Die Tea-Party hat viele Anhänger und auch wenn Romney eine kontrastreiche Person zu Noch-Präsident Barack Obama sein mag, so ist die konservative Riege in den USA doch sehr ausgeprägt. Entschieden ist noch lange nichts, im Gegenteil. Der Wahlkampf geht in seine entscheidende und letzte Runde. Laut Umfragen des Fernsehsenders CNN ist in manchen Staaten teilweise deutlich zu erkennen, wer auch am Wahltag, dem ersten Dienstag im November, das Rennen machen wird. Dennoch gibt es aber noch eine Liste mit unsicheren Staaten, den sogenannten swing states oder battleground states, wo die Umfragewerte der beiden Präsidentschaftsanwärter fast gleich sind - 50:50 lautet ein relativ aktuelles Ergebnis nach einer Umfrage in Ohio. Genau diese Staaten sind es, welche über Sieg oder Niederlage entscheiden werden - und somit auch über die Zukunft Amerikas.
Obama hat viele Projekte erfogreich auf den Weg gebracht.
Obama hat viele Projekte erfogreich auf den Weg gebracht.
Überzeugend genug? Man wird jedoch das Gefühl nicht los, als könnten genau diese Projekte von Mitt Romney umgekrempelt und in die andere Richtung geleitet werden. "Forward" und nicht rückwärts - die Staaten würden es danken.