Heute ist es soweit. Der Tage aller Tage ist nun (endlich) hier: Es ist Wahltag - und Sie haben die Wahl.
Es ist Sonntag, der 22. September 2013, und gut viertel nach neun in Deutschland. Langsam, aber sicher, erwacht das Leben. Und der Gedanke, heute seine Stimme abgeben zu müssen - wer dies denn nicht schon per Briefwahl getan hat - kommt auf. Aber Moment einmal: "müssen"?
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Das sehe ich deutlich anders. "Können", genau dieses Wort sollte doch lieber stattdessen verwendet werden. "Müssen" hört sich immer wie ein Zwang an. Aber jeder hat die Wahl und das ist gut so! Wir sollten dieses Recht zu schätzen wissen und im gleichen Zuge an diejenigen Länder denken, in denen wahltechnisch nicht immer alles mit rechten Dingen ablaufen mag. Und dann gibt es auch noch die vielen Menschen, die gar nicht die Möglichkeit haben, in Form ihrer individuellen Stimmabgabe die politische Arena auch nur ein bisschen zu beeinflussen - oder zumindest mitzuwirken. Es steht zwar jedem frei, wählen zu gehen, aber genau das sollte die Selbstdisziplin, bzw. eigene Verpflichtung, sein Land politisch mitzugestalten, in einem wecken. Hören Sie in sich hinein: Wieso genau sollte die persönliche Stimme - es sind ja zwei - verfallen? Wenn man denkt, man könne mit solch einem Verhalten etwas bewirken, liegt man meines Erachtens nach ganz schön daneben. So passiv, so desinteressiert erscheint man - aber genau dieses Bild soll ja bei vielen mit einer bewussten Verweigerung der Stimmabgabe nicht erzeugt werden. Das ist aber der Fall.
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Auch wenn dies am recht frühen Morgen wie ein Lobgesang erscheinen mag: Wir haben eine Vorzeigedemokratie. Jeder in unserem Land hat die Möglichkeit, (bis zu einem gewissen Schmerzgrad) seine Meinung zu sagen - und diese muss zwangsläufig nicht immer positiver Natur sein.
Also: Ran an die Wahlurnen, zwei Kreuzchen machen und diesen Urnengang mit einem sonntäglichen Spaziergang verbinden.
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Von einer bestimmten Parteivorliebe möchte ich hier absehen, genau das soll nicht mit in den Text einfließen. Denn, wie anfangs beschrieben: "Sie haben die Wahl!" - und das bezieht sich selbstverständlich auch auf individuelle Parteipräferenz. Seien Sie also aktiv und gestalten Sie die politische Arena mit. Eine einzelne Stimme mag nichts ausrichten können, aber die Summe zählt schlussendlich - aber genau dafür bedarf es wieder jeder einzelnen Stimme. Hier schließt sich der Kreis.
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