Was umsonst ist, das wird generell gern genommen, besonders dann, wenn es essenziell ist für die körperliche Entwicklung des Kindes, ja genau dann, wenn die Eltern beinah unter - oder sie tun es schon - der Armutsgrenze leben und sich solch eine Mahlzeit am Tag, für ihr Kind, nicht leisten können. Die Lösung: Ein Mittagessen gibt es an staatlichen Schulen in vielen Bundesstaaten Indiens gratis. Damit soll auch bezweckt werden, dass ein größerer Anteil an Kindern auch wirklich zur Schule geschickt wird und so Bildung erlangt. Bildung, die eventuell dazu beiträgt, später einmal ein besseres Leben zu führen. Vielleicht. Subventioniert wird dieses Essen und gut soll es natürlich für die Kinder sein, indem es wichtige Nährstoffe enthält. Ein guter Plan, welchen die indische Regierung ins Leben gerufen hat. Doch vorsicht, "umsonst" kann lebensgefährlich sein.
Montag, 22. Juli 2013
Samstag, 20. Juli 2013
Gerechtigkeit, was ist das?
Endlich. Darauf haben die Amerikaner - oder zumindest jene, die den Freispruch George Zimmermans im Fall Trayvon Martin mit Empörung entgegengenommen haben - fast eine Woche warten müssen. Nun äußerte sich der Präsident. Denn genau dieser Fall unterstreicht Obamas Pflicht, öffentlich Stellung zu nehmen. Es scheint teilweise wie ein Paradoxon: da gibt es nun schon in der zweiten Amtsperiode in Folge einen schwarzen Präsidenten, der neben der üblichen kontroversen Diskussion in einer Demokratie doch recht viel Zuspruch bekommt, auf den Straßen der USA aber ist Rassismus so präsent wie eh und eh in der amerikanischen Geschichte.
Freitag, 19. Juli 2013
Das Recht auf "andere" Meinung? Nicht bei uns!
Das Urteil Nawalny zeigt einmal mehr: die lupenreine Demokratie ist Russland gewiss nicht. Aber wahrscheinlich ist diese Feststellung keine neue und dementsprechend überrascht sie kaum jemanden. Und dennoch sind viele Menschen empört über das "Urteil ohne wirkliche Beweislage." Es wird von einem Schauprozess gesprochen, im Zuge dessen einmal mehr die Macht Putins demonstriert und somit aller Welt deutlich gemacht wurde: "Dissidenten, die wollen wir nicht, die schaffen wir aus dem Weg."
Die Macht der Bloggoshäre ist nicht zu unterschätzen und so bedienen sich viele Kritiker dieses Mediums, um ihren Frust in Hinblick auf Verhältnisse im Land - besonders was das Recht der freien Meinungsäußerung betrifft - laut werden zu lassen. Doch was eine große Anzahl an Menschen erreicht, was frei zugänglich ist für die Öffentlichkeit, genau da liest auch die Regierung mit. Und selbst wenn nur der Versuch unternommen werden sollte, anonym kritische Beiträge zu verfassen, so ist es doch heutzutage für "die da oben" ein Leichtes, die hinter den harschen Äußerungen sitzenden Köpfe ausfindig zu machen. Warum also nicht gleich offen sein Gesicht zeigen und hinter seiner Meinung stehen?
Alexej Nawalny hat sich nie verstecken wollen, ganz im Gegenteil. Der bekannte russische Oppositions-Blogger - auch außerhalb der virtuellen Sphäre aktiv - ist über einen langen Zeitraum hinweg die Putin-Garde und somit auch das Staatsoberhaupt selbst scharf angegangen, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Bis vor Kurzem ging alles gut. Nun aber noch einmal die bereits gestellte Frage betrachtet: Warum also nicht gleich offen sein Gesicht zeigen und hinter seiner Meinung stehen? Die Antwort ist so klar, wie auch einfach: Weil früher oder später der Kragen platzt und zwar der Putins. Nun hat es eben Nawalny, der schon immer offen zu seiner "anderen" Meinung stand, getroffen. Man schaut es sich ein Weilchen an, doch wenn die Oppositionsarbeit zu heiß werden sollte und wirklich ein leichter Gegenwind befürchtet wird, der eventuell die (komischerweise) doch recht stabilen Säulen der Regierung ins Wanken bringen könnte, dann wird zur Tat geschritten. So hat es Herr Putin erneut (man denke nur an den Fall der Band Pussy Riot) glorreich zur Schau gestell. Und Schau, das ist hier wohl wirklich der Begriff, der den Nagel auf den Kopf trifft. Schau im Sinne von "Schaut her, von Kritikern lasse ich meine Politik nicht in Frage stellen." Schau im Sinne von "Schaut her, genau das könnte euch auch passieren, also wagt es erst gar nicht, große Hetzkampagnen gegen mich zu starten." Schau im Sinne von "Die Staatengemeinschaft kann denken, was sie will, meine Souveränität bleibt, ich demonstriere meine Macht." Schau im Sinne von...
Vermutlich könnte diese Reihe noch um den ein oder anderen Aspekt ergänzt werden, aber langweilen möchte ich natürlich nicht.
Und dass die Gerichtsbarkeit in Russland natürlich unabhängig ist, wie in jedem anderen Land auch, das ist doch ganz klar. Natürlich. Man kann sich in Rage reden - oder besser schreiben -, über das, was in Russland vonstatten geht. Es ist ein halbes Wunder, dass nicht schon viel mehr Menschen durch solche Aktionen Putins die Augen geöffnet und sie zum kritischen Denken angeregt wurden. Das ist nämlich wichtig. Auch in einer Demokratie. Ach ja, von einer Demokratie, wie wir sie verstehen, kann ja irgendwie in Russland nicht die Rede sein. Also ist auch das kritische Denken verboten? Die Frage beantwortet sich von selbst, der Bogen soll nun auch nicht überspannt werden. Fakt ist, dass Nawalny nun von der politischen Ebene verschwindet - vorerst?! Noch im Gerichtssaal wurde der 37-jährige festgenommen.
Der Protest gegen das Urteil ist laut. Lauter wird er bei dem Gedanken an Willkür. Auch wenn dies aus der Emotion, der Subjektivität heraus ist, aber dieser Prozess ist Willkür - wäre es nicht Nawalny gewesen, hätte sich Putin einen anderen Oppositonellen, bzw. eine Oppositionelle, gegriffen und auf die Anklagebank gesetzt. Angefochten wird nun das Urteil.
Es soll natürlich nicht außer Acht gelassen werden, dass Nawalny wirklich eine große Menge Holz veruntreut und sich somit strafbar gemacht haben mag. Gut. Fehler sind Fehler. Wenn diese strafbarer Art waren, dann ist es nur rechtens, dafür angeklagt zu werden. Wenn es der Regierung nur darum gehen würde. Aber wahrscheinlich hat sie nur einen guten Grund gesucht, um jemanden unter dem Deckmantel einer gerechtfertigten Anklage ins Gefängnis zu bringen. Die Gründe aber, die liegen doch ganz woanders und viel tiefer. Verneinen kann dies doch niemand.
Mittwoch, 17. Juli 2013
Notwehr - Euphemisierung von Tötung
Dass die USA in puncto Gewaltanwendung, Waffenbesitz und somit auch Notwehr das ein oder andere Mal kritisiert werden, das ist nichts Neues. Aber jedes Mal, wenn es wieder zu einem dramatischen Zwischenfall kommt, dann entflammt im Land selbst die Debatte darüber, ob das denn alles so richtig ist, von der Gesetzeslage und eben generell dem Recht, "einfach mal so" Gewalt anzuwenden. "Stand Your Ground" - es hört sich doch recht mutig an. Courage zeigen und sich selbst verteidigen. Aber nun die kritische Frage, worüber sich Menschen buchstäblich die Köpfe zerbrechen: Wo genau beginnt Notwehr, wo hört diese auf?
Nicht in allen US-amerikanischen Staaten wird das mit dem "auf seinen Gegenüber schießen und das im äußersten Notfall" (man denke hier wieder an die Definition der Situation) so ernst genommen, soll heißen, das Selbstverteidigungsrecht, welches unter Umständen bis zum Zücken der Waffe ausgereizt werden kann, gilt nicht in allen Staaten. Gut so, um das mal an dieser Stelle zu unterstreichen. Natürlich musste es erst wieder zu einer schrecklichen Tat kommen; der jüngste Fall - von 2012 aber wieder im Zentrum der Debatte - ist Trayvon Martin. Und plötzlich steht dieses umstrittene Gesetz wieder im Mittelpunkt. Es ist wie die Sache mit dem freien Waffenverkauf - es muss erst wieder jemand Amok laufen und zahlreiche Menschen - Unschuldige - getötet haben, bis wenigstens die Woche danach einmal etwas kritischer gedacht und die Diskussion über "richtig" und "falsch" angeheizt wird - bis diese dann aber wieder im Sande verläuft.
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Zurück aber zum momentanen "focal point": Notwehr ist das eine, nicht nachdenken und seine Tat plötzlich im Nachhinein als notwendige Selbstverteidigung auslegen, das ist die andere Sache. Das Recht, sich bis zum Letzten verteidigen zu können, das schürt doch eher Gewaltdelikte und unnötige Brutalität. Logisch, denn man kann sich immer hinter dem Deckmantel des "ich-habe-mich-bedroht-gefühlt" verstecken. Ein Leichtes. Der Freispruch ist garantiert. Aber so sollte und darf es doch nicht weitergehen. Der junge Trayvon Martin war unbewaffnet, wurde aber dennoch in Florida von George Zimmerman im Jahre 2012 erschossen. Aus Notwehr, versteht sich.
| Quelle |
Nach knapp anderthalb Jahren verlässt Zimmerman den Gerichtssaal. Er ist frei und vom Richter als nicht schuldig befunden worden. Empörung, Wut und Enttäuschung machen sich breit.
Hat überhaupt einmal jemand an eine rassistisch motivierte Tat gedacht, welche unter dem Wort "Notwehr" nur euphemisiert wurde? Manche sprechen davon, aber so richtig öffentlich ist dieses Thema nicht. Aber Anhänger der Familie des getöteten Jungen Trayvon sind sich sicher: mit Notwehr hat das nichts zu tun. Die Tat hatte einen anderen Hintergrund.
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Noch immer scheinen Herkunft und Aussehen eine bedeutende Rolle in der amerikanischen Gesellschaft zu spielen. Es sollte egal sein, welcher ethnischer Herkunft man ist, aber viele scheinen das nicht zu verstehen. Pauschalisieren kann man das alles nicht, deswegen ja auch nur "einige." Wir leben im 21. Jahrhundert. Jeder sollte mittlerweile einmal über die Geschichte reflektiert und eingesehen haben, dass es völlig unbedeutend ist, wie jemand aussieht. Gleich behandelt werden sollte jeder. Aber so persönlich meine Beziehung zu den USA auch sein mag: selbst dieses Land lernt nicht aus, das Land, welches gekennzeichnet ist von Diversität in jeglicher Hinsicht. Warum ist ein "Zusammenleben" gerade dann so furchtbar schwierig und warum ist in den Köpfen so mancher Menschen noch immer rassistisches Ideengut verankert?
So wäre es doch viel einfacher:
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Nun bleibt abschließend zu hoffen, dass wirklich einmal aus Grausamkeit gelernt wurde und dieses schwammige "Notwehrgesetz" gestrichen wird. Aber bis dahin vergeht mit Sicherheit noch einige Zeit. Darf man optimistisch sein?
Sonntag, 14. Juli 2013
Von Recht und Leben
Es ist wieder eine dieser Debatten, bei welcher die Ethik eine ganz zentrale Rolle spielt. Irland ist neben Malta das Land in der Europäischen Union, welches in puncto Abtreibung so gut wie keinen Spielraum lässt. Nun wurde das Gesetz im strikt-katholischen Irland gelockert - doch die Debatte auf der Straße bleibt weiter in Flammen.
Wenn man das Thema Abtreibung betrachtet, so stößt man auf zwei Fronten und genau diese zwei Fronten sind auch gleichzeitig die beiden Blickwinkel in der Debatte: die Seite der schwangeren Frau und jene des ungeborenen Kindes. Nun möchte die Frau aber abtreiben, aus welchen Gründen auch immer, doch dieses ist ihr nicht erlaubt. Stellt sich da nicht sofort die Frage nach der Souveränität der Frau, bzw. nach der Selbstbestimmung in Hinblick auf ihren Körper? Das ist der eine Ansatzpunkt. Konservative Vertreter sehen sicherlich oft die andere Seite und plädieren dafür, dass das Kind lebt - denn ein Herzschlag ist da und es ist auch bewiesen, dass der Embryo bereits in den ersten Wochen beginnt zu "fühlen" und aufgrund dessen Abtreibung gleichzusetzen ist mit Mord. Ist das so? Das mag die Frage sein, die im Mittelpunkt solcher Debatten steht. Eine exakte Antwort darauf gibt es nicht.
In Deutschland herrscht ein recht "lockeres" Schwangerschaftsabbruchsgesetz, welches sehr die Eigenbestimmung der Frau unterstreicht. Kriterien sind dennoch, dass vorher an einer Pflichtberatung teilgenommen wurde, der Termin für die endgültige Abtreibung frühestens drei Tage danach vorgenommen wird (von einem unabhängigen Arzt, bzw. einer Ärztin, welche/r nicht bei der Beratung anwesend war) und das noch vor der 12. Schwangerschaftswoche. So ein Gesetz ist wohl in Irland undenkbar. Die Lockerung des neuen Abtreibungsgesetzes besteht darin, dass solch ein Eingriff vorgenommen werden darf, wenn die Schwangere entweder suizidgefährdet, oder aber ihre Gesundheit gefährdet ist. Im Grunde genommen fehlt hier auch das Selbstbestimmungsrecht der Frau - oder nicht? Was den Punkt der durch die Schwangerschaft gefährdeten Gesundheit betrifft, so ist dieser lediglich eine Reaktion auf den Fall einer verstorbenen Frau, welcher ein Schwangerschaftsabbruch verwehrt wurde - und etwas Schlimmes muss erst geschehen, damit die Augen anderer Personen geöffnet werden.
Das Recht auf Leben, wer hat es nun? Die Frau, das Kind - oder doch beide? Letzteres kann so manches Mal nicht gewährleistet werden und so fragt man sich: Lieber das Kind oder die Frau? Ganz klar: Wenn die Betroffene sterben würde, bevor das Kind überhaupt zur Welt gebracht werden kann, dann zählt logischerweise das Leben der Schwangeren - sonst würde weder der Fötus noch die Mutter überleben. Dieser Punkt, bzw, diese Frage lässt sich mit ein bisschen Überlegen sicherlich noch von jedem beantworten. Aber was ist nun, wenn eine Frau schwanger ist, ungewollt, dies aber nicht in ihre jetzige Lebensphase passt, sprich, ein Kind ihre Pläne buchstäblich über Bord werfen und ihre Leben komplett auf den Kopf stellen würde? Ja, und genau hier entflammt die Debatte erst richtig. Das Kind kann logischerweise nichts dafür, aber was hilft es diesem, wenn es zur Welt kommt und seine Mutter bspw. am sozialen Abgrund lebt? Was, wenn die Mutter diesem Kind keine Fürsorge entgegenbringen kann? Dies sind nur wenige (dramatische) Fragen, welche sich stellen. Wiederum andere sagen, dass ungeborenes Leben auch Leben ist und demnach auch ein Recht darauf hat. Platt gesagt: es ist die Schuld der Mutter, warum soll das Kind schlussendlich für Fehler büßen?
Das Thema spaltet die Gesellschaft. Besonders heutzutage möchten viele Frauen ihre Chance nutzen und ein eigenverantwortliches Leben führen. Sie wollen Karriere machen. Die noch in der Mitte des letzten Jahrhunderts zelebrierte Rolle der Frau als Mutter und Hausfrau ist verstaubt. "Planen" lautet das Motto in unserer Gesellschaft und das möglichst weit im Voraus. Absicherung wird wichtig, ein sorgenfreies Leben soll es sein. Das alles kann aber schnell einmal durch die Nachricht "Schwanger: Positiv" ins Wanken geraten - und dann? Heutzutage gibt es fast immer - generell gesprochen - die Möglichkeit, zu wählen, zu entscheiden.
Sollte Frauen nicht auch in Hinblick auf "Leben" die Wahl gelassen werden?
Donnerstag, 11. Juli 2013
Die "Peinlichkeitsplattform" facebook - kurz reflektiert
Alles begann einmal mit der Idee von Mark Zuckerberg. Virtuell die Möglichkeit haben, sich ein soziales Netzwerk aufzubauen oder den Kontakt mit Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen etc. zu pflegen, wobei man gleichzeitig viel aus dem Leben des jeweils anderen mitbekommen soll. Ob Fotos, posts, oder eben auch kurze Videos - dem ganzen Spaß waren - und sind - keine Grenzen gesetzt. Kurzum: facebook boomt(e).
Montag, 8. Juli 2013
Thema Datenschutz - mal wieder im Fokus
Es geht auf die Bundestagswahl zu und thematisch gibt es wieder eine breite Reihe an Themen, welche abgespeist werden. Von diesen Themen jedoch, sind manche aktueller als andere. Momentan auf der Liste ganz oben: Datenschutz. Mal mehr, mal weniger intensiv flammte die Debatte über Weitergabe von Daten, sowie die Diskussion über ihre Verwendung, in den vergangenen Jahren auf. Nun liegt das Thema wieder auf dem Tisch und nach und nach sickern prekäre Details durch die noch so intransparente Oberfläche.
Freitag, 5. Juli 2013
Neue Runde - neues Glück?
Ja, es ist eingetreten. Schneller als erwartet. Vor zwei Tagen haben Massenproteste wieder einmal das schier Unmögliche Realität werden lassen: die Entmachtung Mohammed Mursis.
Die Meinungen darüber, ob dieser Fall wirklich in naher Zukunft eintreten wird, divergierten - und plötzllich stand Mursi nicht mehr an der ägyptischen Staatsspitze. Überrascht aus der Wäsche schauen, das taten bei Erhalt der Nachricht wohl viele, natürlich über ägyptische Staatsgrenzen hinaus. Und nun?
Mittwoch, 3. Juli 2013
Facebook - das Zünglein an der Waage?
Die Bundestagswahl steht schon fast vor der Haustür und wie jedes Mal ist natürlich die Frage des Wahlkampfes eine entscheidende. Dass soziale Medien unsere Kommunikationsstruktur verändern oder dies bereits getan haben (sie quasi digitalisiert haben), das ist sicherlich jedem bewusst, aber welchen Stellenwert werden sie in Zukunft bei politischen Wahlen einnehmen?
Montag, 1. Juli 2013
Hat Ägypten ein Déjà-vu?
Sieht man die Bilder, welche die Medien zu dieser Zeit von Ägyptens Tahrir Platz (oder besser übersetzt: Platz der Befreiung) senden, so erinnern diese doch stark an die Geschehnisse vor grob zweieinhalb Jahren. Menschen jeglicher Herkunft besetzten den Platz, friedlich, und forderten den Rücktritt des "Pharaoh" Hosni Mubarak, um so einen weiteren Schritt nach vorn zu machen, auf dem Weg in eine faire und ehrliche Demokratie. Aber was ist passiert? Die Jubelschreibe, welche vom Platz der Befreiung am 11. Februar 2011 zu hören waren, sind längst verstummt. Doch die Revolution begann nun erst richtig, allen war bewusst, dass der Weg lang und steinig werden würde. Aber jetzt?
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