Wie ironisch es doch ist, dass gerade die Länder - Italien und Spanien - im EM-Finale stehen, welche, geldtechnisch betrachtet, momentan die meisten Probleme haben. Beim Fußball ist davon jedoch nichts zu erkennen. Wer möchte während eines Spiels schon über Finanzen sprechen? Krise in den genannten Staaten - beim Kicken läuft offensichtlich alles rund.
Ganz Europa schaut auf den EU-Gipfel. Eines der leidigen, aber wohl wichtigen Themen, ist Griechenland - wie immer. Allerdings kann der griechische Premierminister krankheitsbedingt nicht selbst am Gipfel teilnehmen. Hoffen wir, dass dies kein negatives Omen ist.
Neben Griechenland drängt sich Italien in den Mittelpunkt - mit einer selbstbewussten Forderung: sie hätten gern eine Belohnung für ihren doch ach so vorbildlichen Sparkurs. Wieso seien denn die Zinsen für Italien bloß höher als die für Deutschland? Nun gut, anderes Thema. Merkels Lieblingsland - natürlich neben Deutschland - vertreten durch Präsident Hollande, ist entspannt und sicher, mit dem abgesegneten Wachstumspakt nach Hause zurückkehren zu können. Worüber also noch grübeln?
Und was wollen nun die Spanier? Klar: finanzielle Erleichterung. Moment, will das nicht im Grunde genommen jeder? Schulden finanzierbar machen, so lautet die Forderung des Premier Rajoy. Die Spanier an sich schauen skeptisch drein, an einen wirklichen Erfolg glauben offensichtlich nur wenige.
Zum Schluss bleibt noch Super-Deutschland mit Super-Merkel. Die Kanzlerin hat die Zügel definitv in der Hand, es scheint, als würde sie auf einem goldenen Thron sitzen und sich die Wünsche der anderen Staaten ruhig anhören - und darauf antworten. Ob diese Antworten auch zufriedenstellend sind, das kann bezweifelt werden. Doch sollte man sich den Posten Deutschlands nicht als einen einfachen vorstellen, denn es wird genügend Kritik hageln. Sie wollen dies, sie wollen das und auch noch ein bisschen davon - die übrigen Länder geben keine Ruhe. Deutschland muss viel abwehren. Man solle doch bei der Euro-Rettung ein höheres Risiko eingehen, so die Forderung vieler. Angie bleibt ruhig, verweisen tut sie auf die beiden bereits verabschiedeten Rettungsschirme. Diese erst einmal nutzen!
Mit Merkel wird Deutschland von einer starken Frau vertreten, sie wird schon die richtigen Entscheidungen treffen.
Großes Ziel des EU-Gipfels: der Startschuss für ein Wachstumsprogramm von 130 Milliarden Euro soll gegeben werden. Wir sind gespannt.
Ganz Europa schaut auf den EU-Gipfel. Eines der leidigen, aber wohl wichtigen Themen, ist Griechenland - wie immer. Allerdings kann der griechische Premierminister krankheitsbedingt nicht selbst am Gipfel teilnehmen. Hoffen wir, dass dies kein negatives Omen ist.
Neben Griechenland drängt sich Italien in den Mittelpunkt - mit einer selbstbewussten Forderung: sie hätten gern eine Belohnung für ihren doch ach so vorbildlichen Sparkurs. Wieso seien denn die Zinsen für Italien bloß höher als die für Deutschland? Nun gut, anderes Thema. Merkels Lieblingsland - natürlich neben Deutschland - vertreten durch Präsident Hollande, ist entspannt und sicher, mit dem abgesegneten Wachstumspakt nach Hause zurückkehren zu können. Worüber also noch grübeln?
Und was wollen nun die Spanier? Klar: finanzielle Erleichterung. Moment, will das nicht im Grunde genommen jeder? Schulden finanzierbar machen, so lautet die Forderung des Premier Rajoy. Die Spanier an sich schauen skeptisch drein, an einen wirklichen Erfolg glauben offensichtlich nur wenige.
Zum Schluss bleibt noch Super-Deutschland mit Super-Merkel. Die Kanzlerin hat die Zügel definitv in der Hand, es scheint, als würde sie auf einem goldenen Thron sitzen und sich die Wünsche der anderen Staaten ruhig anhören - und darauf antworten. Ob diese Antworten auch zufriedenstellend sind, das kann bezweifelt werden. Doch sollte man sich den Posten Deutschlands nicht als einen einfachen vorstellen, denn es wird genügend Kritik hageln. Sie wollen dies, sie wollen das und auch noch ein bisschen davon - die übrigen Länder geben keine Ruhe. Deutschland muss viel abwehren. Man solle doch bei der Euro-Rettung ein höheres Risiko eingehen, so die Forderung vieler. Angie bleibt ruhig, verweisen tut sie auf die beiden bereits verabschiedeten Rettungsschirme. Diese erst einmal nutzen!
Mit Merkel wird Deutschland von einer starken Frau vertreten, sie wird schon die richtigen Entscheidungen treffen.
Großes Ziel des EU-Gipfels: der Startschuss für ein Wachstumsprogramm von 130 Milliarden Euro soll gegeben werden. Wir sind gespannt.
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