Dienstag, 28. August 2012

Wohin der Weg auch führen mag

Raus aus Europa und weiter nach Syrien - eine gewagte Reise. Das "fröhliche" Morden geht weiter. Ob man verbittert oder einfach nur enttäuscht sein soll über die mangelnde Hilfe, welche die Menschen dort erfahren, das ist schwer zu sagen. Doch gilt für jeden Staat das Souveränitätsprinzip - Vorsicht also mit Interventionen. Aber tatenlos zusehen, das ist gewiss nicht die beste Lösung. Bewaffnete oder humanitäre Intervention? 


Ein Schmaler Grat. China und Russland positionieren sich deutlich: "Nein" zu einer bewaffneten Intervention. Natürlich könnte man eine humanitäre Intervention vorschieben, doch wenn offensichtlich ist, dass Soldaten aus anderen Staaten im Krisenland keine Minute sicher sind, dann wäre es unverantwortlich, unbewaffnet einzuschreiten. Was soll dies in einem Tyrannen-Staat mit einem Herrscher ohne jeglichen Menschenverstand auch bringen? Mit Sicherheit sollte Gewalt - theoretisch - nicht durch Gegengewalt beantwortet werden, aber Ausnahmen gibt es wohl immer...oder nicht? Die Moral sollte in diesem Fall überwiegen: es findet ein Massaker in Syrien statt, die systematische Missachtung von Menschenrechten, es läuft buchstäblich alles drunter und drüber und das ist wohl noch milde ausgedrückt. Das Leben der Bevölkerung muss drastisch verbessert und das Gemetzel im Land beendet werden. Es hört sich so einfach an. Das Regime muss "gestürzt", härtere Sanktionen auf dem Weg dahin von der internationalen Staatengemeinschaft verhängt werden. Den Zuständen im Land muss ein Ende bereitet werden - menschenunwürdig sind diese schon lange.

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