Mittwoch, 19. Dezember 2012

Brandbeschleuniger Social Media.

Da ich für die Thematik "neue und soziale Medien" brenne und zudem das internationale Geschehen höchst interessant finde (man lese sich einfach dieses Blog durch), habe ich mich bereits jetzt, Mitte des fünften Semesters, für ein Bachelorarbeitsthema entschieden  - sozusagen das, nein mein Thema, welches meine eben genannten Interessenbereiche perfekt vereint. Welches es ist? 

Samstag, 17. November 2012

Und Harmonie bleibt Utopie.

Der Fokus wird - mal wieder - auf den Nahen Osten gelegt. Sicherlich scheinen nur noch wenige Menschen wirklich zutiefst berührt von dem, was in dem genannten Teil der Welt geschieht. Zu viel Reizüberflutung findet durch die fortwährenden Berichterstattungen über teils blutige Kämpfe in den dortigen Ländern statt. Wer soll da wirklich noch ehrlich mitfühlen können? 

Donnerstag, 8. November 2012

Vorbei das Feiern, zurück in den Alltag

"Vier weitere Jahre" - so der erste Twitter-Post von Wieder-Präsident Barack Obama, nachdem sein Wahlsieg sicher war. Vier weitere Jahre Hoffnung. Hoffung in den Mann, der die Macht hat, vieles in seinem Land in die richtige Richtung zu bewegen. Amerika hat gewählt, Amerika hat entschieden: ein Demokrat soll es auch die nächsten Jahre sein. Und das neue-alte Gesicht Obama strahlt bis über beide Ohren. Gründe dafür wird es in den kommenden Jahren auch weiterhin geben - hoffentlich.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Vorzeitiger Halloween-Schock - realer als gewollt

Naturgewalten kann man nichts entgegensetzen. Sie haben ihren eigenen Kopf. Verwüstungen sind garantiert - und Teile der Welt können machtlos werden. Klein und zerbrechlich erscheinen sie. Wenn sich ein böser Hurricane zusammenbraut, kann nur das Weite gesucht werden und das so schnell wie möglich. Man kann von Glück sprechen, zumindest in einem Punkt, nämlich dem der Vorhersagemöglichkeiten. Aber was bringt das schon, wenn Tod, Verwirrung, Panik, gar der absolute Notstand, prognostiziert werden? 

Samstag, 27. Oktober 2012

Letzte Chance - Erfolg oder Glück?

So manches Mal fragt man sich, was in den Köpfen der Republikaner vorgeht (vorsicht, natürlich ist auch Nachfolgendes nicht frei von Subjektivität). Die Gesundheitsreform, so mühsam von Obama auf den Weg gebracht, ist irgendwie nicht wichtig, Abtreibungen sollen verboten werden und wenn es Hart auf Hart kommt, dann "dürfen" amerikanische Truppen auch wieder in den Irak. Die Aussichten sind, bzw. wären, heiter.

Sonntag, 9. September 2012

Wahlkampf slightly different

Momentan befinde ich mich in New York City und hier trifft man auf viele interessante Menschen. Und nicht nur das: diese interessanten Menschen veranstalten auch viele interessante Dinge. Man könnte fast sagen, sie sind, bei allem was sie tun, mit mehr Enthusiasmus und Freude dabei, als manch ein Europäer (obwohl ich hier nur von denjenigen sprechen kann, die mir aufgefallen sind - keine Pauschalisierung an dieser Stelle). Was ist momentan an der Tagesordnung? Wahlkampf. Wie bei uns. Die niedersächsische Landtagswahl steht Anfang 2013 auf dem Plan, hier drüben wird allerdings am 6. November ein neuer Präsident gewählt. Wahrscheinlich ist dieses anstehende Ereignis etwas weiter vorne anzuordnen. Aber das mag relativ sein. Dass das Land somit in Aufruhr gerät, das kann man schon verstehen. Republican Romney oder Democrat Obama? Natürlich das Thema. Umfragen zufolge sah es erst aus, als würde es ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen werden, aber Obama legt zu. Ob das an seiner "menschlichen" Art und Weise liegen mag? Romney kommt teilweise doch sehr "kühl" rüber, wie ein business man, welchem es um Geld und um Prestige geht. Aber auch das sind natürlich nur Eindrücke. Dennoch sollte sich Obama keinesfalls die Zeit zum "Ausruhen" nehmen, denn entschieden ist noch lange nichts. 
Eindruck - dieser ist von hoher Wichtigkeit. Wer kennt den Präsidenten, oder eben auch seinen Gegner, schon persönlich und kann sagen: "Er kommt in der Öffentlichkeit ganz anders rüber, als er eigentlich ist" - die normalen Bürger und Bürgerinnen wohl nicht. Doch genau diese sollen überzeugt werden und sind - das ist wohl in kaum einer Demokratie anders - der Schlüssel zum Wahlerfolg. Also ist der Eindruck, welcher hinterlassen wird, wohl doch das entscheidende Kriterium. Allerdings kann man als Kandidat noch so viel Charme haben  - das wird, beispielsweise, überzeugte Demokraten auch nicht dazu bringen, plötzlich den republikanischen Präsidentschaftsanwärter zu wählen.
Nun also zurück zu den interessanten Menschen. Ich schlenderte gestern so die 5th Avenue entlang und bewunderte die Läden und Hotels, wobei sich mir sofort der Magen umdrehte, als ich mir die Preise anschaute. "Irgendwann einmal, wenn ich Geld habe...", dachte ich mir. Aber das nur nebenbei. Plötzlich zerrten mich Lärm und Polizeiaufmarsch aus meinem Tagtraum. Was sah ich: die weiträumig abgesperrte Straße und eine mit viel Gejubel auf der 5th Av. entlangmarschierende Menschentraube. Oben herum mit lila-blauen T-Shirts einheitlich gekleidet  machten sie einen fröhlichen und friedlichen Eindruck. Die Menschen - ein Großteil von ihnen schwarz - arbeiten in der "Gesundheitsbranche" und bekannten sich visuell, sowie auch verbal, zu Obama und seiner Politik. 


Ich musste sofort lächeln und wurde von dem Jubelfieber der Personen, welche am Rande der Absperrungen standen, angesteckt. Auf einem übergroßen Anhänger hatte eine ganze Band ihre Instrumente aufgebaut und eine mitreißende Show - natürlich zu Ehren Obamas - abgeliefert. Warum auch langweilige Wahlstände aufbauen und giveaways verteilen? So werden die am Rande Stehenden immerhin auch noch unterhalten. Die Energie der Kundgeber und Kundgeberinnen hat mich fasziniert. Was kann sich ein Präsident oder eben auch ein potentieller Präsident mehr wünschen, als solch eine Unterstützung? Bei diesen Menschen jedenfalls hat Obama bleibenden Eindruck hinterlassen, was vielleicht nicht zuletzt daran liegen mag, dass er der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist und eventuell für eine weiter Amtsperiode bleiben wird. Nicht nur Obama macht Wahlkampf, sondern bereits überzeugte Demokraten stehen ihm freiwillig zur Seite und versuchen, die Massen zu mobilisieren - für ihre Zukunft.


Romney habe die größere Wirtschaftskompetenz, doch Obama kommt bei der Bevölkerung offensichtlich besser an. Man darf jedoch nicht vergessen, dass Obama nach der Bush-Ära vor einem schwarzen Loch stand, welches es zu stopfen galt. Go from there: wie sieht es also jetzt mit seiner Kompetenz aus? Es geht doch darum, was er in seiner Amtszeit für das Land erreicht hat. Viele Menschen wissen das zu schätzen und unterstützen ihn mit viel Leidenschaft und Eigeninitiative, wie meine kleine Geschichte gezeigt hat. Acht Wochen - welche Richtung werden die USA dann gehen?

Donnerstag, 30. August 2012

Unabhängige Justiz - ist das so?

Sieben Jahre Haft sind es geworden, sieben Jahre Haft werden es auch bleiben. Die erkrankte Ukrainerin Yulia Tymoschenko wird weiter "sitzen" müssen, die Berufung wurde vom Gericht abgelehnt. Unabhängige Justiz - ist das so? In der Ukraine kann und darf daran stark gezweifelt werden.

Dienstag, 28. August 2012

Information - objektiv gleich subjektiv


Es wird viel berichtet, viel erzählt und mit teilweise sehr dramatischen Bildern unterlegt. Die Rede ist von den Medien. Schon längst stecken die echten, die "gedruckten" Zeitungen in einem Tief, die Auflagenzahlen gehen runter.

http://www.wuv.de/var/wuv/storage/images/werben_verkaufen/nachrichten/media_marktforschung/bvda_anzeigenblaetter_fuer_medienwandel_gut_geruestet/3498362-2-ger-DE/bvda_anzeigenblaetter_fuer_medienwandel_gut_geruestet_panorama.jpg

Straftat: Meinungsäußerung

Richten wir unseren Blick einmal auf Russland: momentan ist dort viel los und auch andere Länder melden sich zu Wort. Das Debakel um die russische Punkband Pussy Riot ist noch längst nicht vorüber, einmal mehr wird Kritik an Putins Politik laut.

Von Machthabern und Machtlosen

Kofi Annan hat alles hingeschmissen. Der von ihm erstellte Friedensplan wurde weder von Assads Regime, noch von den aufständischen Rebellen auch nur annähernd eingehalten. Das kann schon mal zu Frustration führen - der Mann hat es immerhin mit friedlichen Maßnahmen versucht. Im Grunde genommen wird auch immer noch daran festgehalten, auch wenn Syrien das Wort "friedlich" anscheinend nicht so ganz verstehen kann, beziehungsweise will. Aber was soll man machen? 

Die ach so quälende Frage

So manches Mal hat man das Gefühl, die Bevölkerung werde von den Politikern künstlich dumm gehalten. Ein Beispiel ist Gorleben. Stagnation der Probleme. Wo kommt der Atommüll hin? DIE Frage, welche seit Jahren in den Köpfen rumschwirrt. Und was passiert? Es gibt heiße Debatten um einen neuen Standort, da Gorleben doch so ungeeignet sei und dann, urplötzlich, wird dieser Standort doch als Endlager in Betracht gezogen - aber nein, lieber doch nicht? Und weil eben alles so herrlich kompliziert ist, berichten die Medien einfach gar nicht mehr über das Hin und Her. Stille. Aber was ist da los? 

Wo Politik und Wirtschaft nur Nebensache sind

Die Welt wächst zusammen und der Sport ist wohl immer noch das einzige Gebiet, auf welchem sowohl Gedanken die Wirtschaft, als auch die Politik betreffend, wenig zu suchen haben - oder eher gar nichts. Es geht um den Wettkampf und dieser ist meistens weitaus fairer als der nationale oder gar internationale Konkurrenzkampf auf den Märkten. Allein das körperliche Kräftemessen ist von Bedeutung und - wie überall - natürlich der Sieg.

Ich fühle mich bedroht, also darf ich schießen

Nach der neuesten Schießerei im amerikanischen Bundesstaat Colorado kommt sie wieder auf, die Frage, wieso um alles in der Welt so gut wie jede Person in den USA eine oder gar mehrere Waffen besitzen darf. Aber im Grund genommen ist die Antwort auf diese Frage einfach: das Gesetz erlaubt es. Jeder sollte das Recht haben, sich verteidigen zu dürfen - mit allen Mitteln. Die Gründe sind historischer Natur und ohne die Waffe unter dem Kopfkissen fällt es einem Amerikaner wohl schwer, sich wirklich als solcher zu fühlen. 

Haut zeigen? - Um Himmels Willen!

Und wenn man nichts zu tun hat, dann stürzt man sich auf ein neues - absurdes - Thema. Liberale Züge hat der Iran keineswegs. Diesmal wird der Fokus auf Männer gelegt. Zu viel Haut? Aber ja! Der Iran meint, in puncto Kleidungsstil die Oberhand ergreifen und nun auch der männlichen Sparte einen Dresscode auferlegen zu müssen. Was um Himmels Willen sollen Sinn und Zweck dieser "Freiheitsbeschneidung" sein? Für den Iran ist die Sache klar: die Aversion gegen den Westen ist groß. Aber mal Hand aufs Herz: jetzt muss ernsthaft bei der Kleidung angesetzt werden?

Auf ein Neues - diesmal bleibt die Moral zu Hause

Syrien - mal wieder. Wahrscheinlich sollte man eher sagen: "Leider immer noch." Immer neue Berichterstattungen, wenig Neues im Kampf um den Sturz des Regimes. Und doch: jedes Mal schwingt ein leiser Hauch von Hoffnung mit - nur um ganz schnell wieder durch eine neue grausame Nachricht zunichte gemacht zu werden. Man sitzt, man denkt, man reflektiert. Wie ist es möglich, dass die Menschen in dem Land nun schon seit zirka 16 Monaten in Angst und Schrecken leben, wahrscheinlich keinen erholsamen, ruhigen Schlaf haben, Tag für Tag ihr doch unter diesem Umständen armseliges Leben versuchen zu schützen? 

Der Weg zur Demokratie - leichter gedacht als getan

Ägypten scheint den Grundstein für eine demokratische Zukunft gelegt zu haben, in Syrien hat das blutige Chaos offensichtlich erst richtig angefangen und Libyen startet den ersten Versuch einer freien Wahl - die einen freuen sich, die anderen rebellieren. Ach, wenn es doch nur so einfach wäre, einen neuen Weg einzuschlagen, aber was hätten dann die Medien zu berichten? Verliefe alles reibungslos, worüber sprächen dann die Menschen?

Und die Lösung aller Probleme...

Er ist vorbei, der EU-Gipfel. Anfangs war die Anspannung groß, dann verging die Zeit aber plötzlich doch wie im Fluge. Also: Viel Raum für kreatives Denken blieb nicht. Und was bedeutet das nun? Was sind die Ergebnisse?

Eine Zeitreise in die Vergangenheit!?

Folterlager, angeblich Tausende. Was ist dran an der Vermutung? Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch berichtet über Qualen und Leid syrischer Regimegegner. Wo leben wir? Das Mittelalter ist vorbei, Foltermethoden sind abartig, ekelig, unmenschlich - aber was hat das schon zu bedeuten. In Syrien gibt es keine Regeln mehr und besonders keinen Schutz für die Opposition.

Auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, das wird nicht leicht

Wie ironisch es doch ist, dass gerade die Länder - Italien und Spanien - im EM-Finale stehen, welche, geldtechnisch betrachtet, momentan die meisten Probleme haben. Beim Fußball ist davon jedoch nichts zu erkennen. Wer möchte während eines Spiels schon über Finanzen sprechen? Krise in den genannten Staaten - beim Kicken läuft offensichtlich alles rund.

Nachbarschaftsstreit - Anfang eines bösen Endes?

Die Türkei schlüpft aus ihrer eher zurückhaltenden Rolle, hinein in eine offensivere. Nachbarschaft hin oder her, der Abschuss des Kampfjets auf friedlicher Mission, durch die syrische Luftwaffe, wird nicht akzeptiert. Der türkische Ministerpräsident Erdogan übt scharfe Kritik und wird deutlich: erlaube sich Syrien noch einen ähnlichen Fehler, werde die Türkei auf ihre Art und Weise handeln. 

Letzte Chance für den Euro?!



Morgen ist es soweit: der EU-Gipfel beginnt. Wahrlich keine entspannte Veranstaltung, denn sie könnte die letzte Hoffnung für den Euro bedeuten. Das heißt also: die Nächte durcharbeiten und lösungsorientiert denken - ist ja sowieso schon der Fall.

Demokratie, voll und ganz?

Barack Obama bezeichnet die Wahl des neuen ägyptischen Staatsoberhauptes als "Meilenstein" - ein Meilenstein, hin zur "fairen" Demokratie? Es gibt noch viel Arbeit, denn an die neue Staatsform muss sich erst gewöhnt werden. Die Wahl ist glücklicherweise friedlich verlaufen, was wohl auch ein Indikator für den rechtmäßigen und fairen Vorgang ist. Die Ägypter jubeln und tragen sie in ihren Händen - ihre neu gewonnene, politische Freiheit. 

Zitterpartie mit Happy End - nicht für jeden

Bislang waren die Geschehnisse ja eher negativer Natur. Aufgrund dessen ist es umso erfreulicher, dass uns auch mal ein paar gute Nachrichten erreichen: Beispiel Island. Im Jahre 2008 hat sie begonnen, die Bankenkrise. Der Kollaps stand so gut wie in der Haustür. Das kleine Land rutschte als eines der ersten Länder so tief in den Schuldenstrudel, dass wohl keiner es für möglich gehalten hätte, dass es sich jemals wieder aus dem "Sog nach unten" befreien kann. 

Grenzenlos - und nun?



Die Türkei hat es getan: die NATO wurde mit ins Spiel gebracht. Ist das nun der Startschuss für eine "wirkliche" internationale Beteiligung im Kampf gegend die dramatische Lage in Syrien? Das wird sich zeigen. Am Dienstag soll der NATO-Rat tagen und über weiteres Vorgehen abstimmen. Die 28 Länder werden wichtige Entscheidungen fällen müssen. Vielleicht die Ironie des Schicksals, dass gerade jetzt, wo Syrien von aller Welt isoliert zu sein scheint und sich das Übel innerhalb der Landesgrenzen abspielt, beziehungsweise abgespielt hat, die syrische Luftwaffe Nachbars Kampfjet - welches zudem auch noch eine friedliche Mission hatte, nämlich das Testen eines Radarsystems - abgeschossen hat. Dieses liegt jetzt auf dem Meeresgrund. Wie schön. Grund für ein "wirksames" Agieren? Hat Syrien nun, im wahrsten Sinne des Wortes, eine Grenze überschritten, sodass nicht mehr weiter zugeschaut werden kann?

Tyrannei grenzenlos - müssen sich jetzt die Nachbarn fürchten?

Soll man denn jetzt nun vor Fassungslosigkeit weinen oder einfach nur den Kopf schütteln? Beides eher Varianten, die im Fall Syrien nicht weiter hilfreich sind. Neueste Nachrichten - als ob die Bevölkerung noch irgendetwas erschüttern würde: ein türkischer Kampfjet wurde abgeschossen. Ist das der Startschuss für eine Grenzüberschreitung der Tyrannei des Assad-Regimes? 

Das Unbegreifliche

Und einmal in die menschliche Psyche abtauchen: wirr und undurchsichtig sieht sie aus. Um dort durchzusteigen, bedarf es wohl jahrelanger Erfahrung und auch dann gelingt es nicht immer. Aktueller Fall: Anders Behring Breivik. Jeder kennt ihn mittlerweile, jeder weiß, was er Norwegen und den einzelnen Familien mit seiner herzlosen Grausamkeit angetan hat. Andere Länder fühlen mit. Der Prozess gegen ihn kommt nun endlich, nach 10 Wochen, langsam aber sicher zu einem Ende. Norwegen hat diesen gebannt verfolgt, mit Wut und auch Trauer. Jedoch steht die Frage aller Fragen noch im Raum, eine Frage, die für viele Menschen, besonders in Norwegen, nicht nachvollziehbar ist: Ist Breivik zurechnungsfähig oder nicht? 

Neue Hoffnung, alte Ängste

Ein kurzes, schnelles Ein- und Ausatmen - die neue Regierung des Krisel-Staates Griechenland steht - und weiter im Takt. Weiter, weiter, es gibt nichts zu Verlieren - nein, das gibt es buchstäblich wirklich nicht. Aber es soll ja auch was gewonnen werden, nämlich mehr Geld, um es plump auszudrücken. Geld heilt alle Probleme?

Wohin der Weg auch führen mag

Raus aus Europa und weiter nach Syrien - eine gewagte Reise. Das "fröhliche" Morden geht weiter. Ob man verbittert oder einfach nur enttäuscht sein soll über die mangelnde Hilfe, welche die Menschen dort erfahren, das ist schwer zu sagen. Doch gilt für jeden Staat das Souveränitätsprinzip - Vorsicht also mit Interventionen. Aber tatenlos zusehen, das ist gewiss nicht die beste Lösung. Bewaffnete oder humanitäre Intervention? 

Durchatmen?!

Die Schicksalswahl ist überstanden und das Rennen hat nun doch - nach einer Zitterpartie - die konservative Nea Dimokratia gemacht. Mit der Pasok-Partei soll nun umgehend eine Regierung gebildet werden. Zusammen haben Pasok und ND 162 der 300 Parlamentssitze. Doch das nun als Opposition agierende radikale Linksbündnis Syriza wird der Regierung das Leben schwer machen, denn vertreten wird genau die gegenteilige Position: ein "Nein" zum Sparkurs. Was bedeutet das nun für das Euro-Bündnis? 

Arabischer Frühling? – davon keine Spur

Syrien leidet. Die Menschen sind gezeichnet von dem Leid. Blutvergießen und gar Tod sind an der Tagesordnung. Syrien scheint isoliert von der Außenwelt, ummantelt von dickem Glas, nicht zu durchbrechen. Die Nationen schauen zu, fast hilflos, so scheint es. Die UN diskutieren, verabschieden Friedenspläne und denken eifrig über Sanktionen nach. Und was passiert? Schlussendlich ist der Terror nicht einzudämmen. Die Hilfeschreie der Menschen gehe unter in dem grausamen Blutbad.